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BVG testet E-Bus von Alstom auf Linie TXL

E-Bus Aptis von Alstom NTL

Die Berliner Verkehrsbetriebe testen einen weiteren E-Bus. Seit dem 20. Februar fährt das Modell Aptis des französischen Herstellers Alstom auf der Linie TXL zwischen Alexanderplatz und Flughafen Tegel – zusätzlich zum Fahrplan. Es ist bereits der achte E-Bus, den die BVG testet. Der aktuelle Testlauf ist bis zum 2.März befristet.

Zum Aufladen fährt der Bus nach Weißensee

Der zwölf Meter lange Test-Bus wird über Nacht auf dem Betriebshof Indira-Gandhi-Straße geladen. Laut Herstellerangaben hat er eine Reichweite von circa 200 Kilometern.

Langer Achsabstand

Auffällig an dem Fahrzeug ist der ungewöhnlich lange Achsabstand – anders als bei den meisten Bussen sitzt der Fahrer hinter der Vorderachse, und zwar mittig in einer geschlossenen Fahrzeugkabine. Aufgrund der besonderen Bauart ist ein Einsatz auf der Linie 204 nicht möglich. Dort fahren die regulären E-Busse der BVG, auch die meisten bisherigen Test-E-Busse waren zwischen Südkreuz und Zoologischer Garten (Hertzallee) unterwegs.

BVG ist im Beschaffungsprozeß für E-Busse

Derzeit läuft bei den Berliner Verkehrsbetrieben der Beschaffungsprozess von E-Bussen. Die ersten elektrisch betriebenen 12-Meter-Busse aus dieser Beschaffung sollen bis Ende des Jahres an die BVG ausgeliefert werden.
Leider bisher getestete Fahrzeuge auch mit Mängeln behaftet. Die Zuverlässigkeit von E-Bussen wird deshalb in der Branche heftig diskutiert. Derzeit sind bundesweit etwa 22.000 Dieselbusse im ÖPNV unterwegs, die für rund 20 Prozent des Schadstoffausstoßes vor Ort.
Unter den 15 EU-Anbietern für E-Busse sind vier deutsche Hersteller. Die bisherigen Marktführer bei Diesel-Bussen Mercedes und MAN haben bisher keine serienreifen Fahrzeuge präsentiert.

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