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Die schwedische Lichterkönigin Lucia im Berliner Dom

Luciafeier in einer schwedischen Kirche

Am 13. Dezember feiern die Schweden, die Dänen und die Norweger das Luciafest, ein Brauch, der auf ein altes Heiligenfest zurückgeht. Er hat seinen Ursprung in der Zeit vor der Einführung des Gregorianischen Kalenders in Schweden, im Jahre 1752. Der 13. Dezember war damals gut ein Jahrhundert lang der kürzeste Tag des Jahres.

Die Heilige Lucia war eine Märtyrerin des frühen Christentums. Sie trug ein weißes Gewand, ein um die Taille geschlungenes rotes Band und einen Kerzenkranz auf dem Kopf. Das rote Band wies auf ihr Märtyrertum, das weiße Gewand auf ihre Zugehörigkeit zum Stand der geweihten Jungfrauen. Den Kerzenkranz trug sie auf dem Kopf, um ihre Hände frei zu haben, wenn sie andere Frühchristen mit Lebensmitteln versorgte.

Ihr Name Lucia bedeutet „die Leuchtende“, von lateinisch lux „Licht“. Das Luciafest fiel früher auf den den kürzesten Tag des Jahres, die Wintersonnenwende. Traditionsgemäße ist das Fest oft verbunden mit Lichtriten. Die Schweden feiern das Fest nicht nur mit reichem Lichterglanz, auch traditionelles Gebäck und Gesang sind fester Bestandteil des Brauchs.

Stockholms Musikgymnasiums Kammarkör lässt am 18. Dezember traditionelle schwedische und deutsche Weihnachtslieder erklingen.

Helene Stureborg ist Dirigentin und Musiklehrerin am Kungsholmens Gymnasium in Stockholm. Im Jahr 2017 wurde sie zur Chorleiterin des Jahres gewählt, von der Vereinigung Swedischer Chorleiter und von der Inge & Einar Rosenberg Stiftung für schwedische Musik.


Montag 18. Dezember 2017 | 20 Uhr
Traditionelle schwedische und deutsche Weihnachtslieder
Stockholms Musikgymnasiums Kammarkör, Leitung: Stureborg

Tickets: 8 bis 20 € | Vorverkauf: 202 69 136 (Mo-Sa) 9-19 Uhr

Berliner Dom Mitte, Am Lustgarten, 10178 Berlin | www.berlinerdom.de

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a/m
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