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Kollwitz Museum mit neuer Leitung

Dr. Josephine Gabler

Das Käthe-Kollwitz-Museum Berlin bekommt eine neue Direktorin. Dr. Josephine Gabler wird mit dem 1. April 2018 die Leitung des Museums übernehmen. Frau Dr. Gabler ist schon lange mit Berlin verbunden, und kehrt damit wieder in die „alte Heimat“ zurück.

Sie studierte an der Freien Universität Berlin u.a. Kunstgeschichte, die Bildwerke der Käthe Kollwitz waren Teil des Studienabschlusses zur Magistra Artium, promoviert hat sie zum Thema „Skulptur in Deutschland in den Ausstellungen zwischen 1933 und 1945“.
Als Mitarbeiterin am Georg Kolbe Museum war sie über mehrere Jahre für die Planung, Organisation und Durchführung von Sonderausstellungen sowie den Anbau und Renovierungsarbeiten im Museum zuständig. Seit 2008 leitet sie das Museum Moderner Kunst Wörlen in Passau. In ihrer Tätigkeit als Kunsthistorikerin hat sie bereits vielfältig wissenschaftlich zu Käthe Kollwitz gearbeitet.

Kontinuität des Kollwitz Museums bis Ende 2018 gesichert

Frau Dr. Gabler ist ein echter Gewinn für das Kollwitz-Museum, ist sie doch eine erfahrene Kunstwissenschaftlerin, die sich dem musealen Bildungsauftrags des Sammelns, Bewahrens und Vermittelns engagiert widmet und das museumspädagogische Angebot des Hauses weiter stärken will. Als Kunsthistorikerin wird sie vor allem die Künstlerin Käthe Kollwitz in den Blick nehmen ebenso wie die Forschung zu Kollwitz als Persönlichkeit der Zeitgeschichte. Beide Schwerpunkte gilt es, ausgewogen zu betrachten und auszuarbeiten.

Das Kollwitz-Museum wird auch in Zukunft offen sein für Veranstaltungen unterschiedlicher Art, und das Vermächtnis seines Stifters Hans Pels-Leusden pflegen.

Kollwitz Museum wichtiger Teil des Wintergarten-Ensembles

Das Kollwitz Museum ist ein wichtiger Anker des Wintergarten-Ensembles in der Fasanenstraße, das aus drei Stadtvillen des Historismu besteht.

Das Haus Fasanenstraße 24 wurde 1871 als erstes Wohnhaus an der Fasanenstraße von L. Mertens errichtet, 1888 von August Orth sowie 1917 von Ernst Lessing erweitert bzw. umgebaut. 1986 wurde es als Käthe-Kollwitz-Museum eröffnet.

Das Haus Fasanenstraße 23 wurde 1889–1890 von den Berliner Architekten Albrecht Becker und Emil Schlüter erbaut und beherbergt heute das Literaturhaus Berlin, eine Buchhandlung und das genannte Café-Restaurant.

Das Haus Fasanenstraße 25, die Villa Grisebach, wurde 1891–1892 von Hans Grisebach als Wohn- und Atelierhaus für sich selbst erbaut und beherbergt heute die Galerie Pels-Leusden sowie das Auktionshaus Villa Grisebach.

Ein Skulpturengarten verbindet das Ensemble und macht die Fasanenstraßen zu einem einzigartigen Kulturort

Weitere Informationen:

www.kaethe-kollwitz.de

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