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Mehr als 1.000 neue Busse für die BVG

12-Meter-BUS Typ Scania Citywide LF CNG

Der Aufsichtsrat der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) hat in seiner heutigen Sitzung die Zustimmung für den Abschluss von Rahmenverträgen zur Lieferung neuer Stadtlinienomnibusse erteilt. Mit diesem Beschluß können nun über 1.000 neue Busse beschafft werden.

Diese Rahmenverträge ermöglichen es der BVG, bis zu 600 Gelenkbusse sowie bis zu 350 Eindecker, jeweils mit moderner Euro-6-Dieseltechnologie, zu beschaffen. Die Möglichkeit für einen Wechsel auf andere Antriebe wird offen gehalten.

Eine Abnahmeverpflichtung besteht nicht. Damit sind die Beschaffungen abhängig von der Marktentwicklung bei den E-Bussen. Je schneller deren Hochlauf erfolgt, desto weniger der konventionell betriebenen Fahrzeuge wird die BVG abrufen. Der Hintergrund: bisher sind getestete E-Busse noch nicht hinreichen zuverlässig für eine Mengenbestellung.

Die Ausschreibungen zur Beschaffung der Busse hatte die BVG im Sommer 2017 veröffentlicht. Die Gewinner des Verfahrens werden nach Ablauf der gesetzlich vorgeschriebenen Einspruchsfrist bekanntgegeben. Das maximale Investitionsvolumen für bis zu 600 Gelenkbusse und 350 Eindecker beträgt in der Summe bis zu 350 Millionen Euro.

30 E-Busse werden beschafft

In seiner heutigen Sitzung hat der Aufsichtsrat zudem den Weg für die Beschaffung zusätzlicher 30 E-Busse im Jahr 2019 freigemacht. Damit kann die BVG die entsprechenden Verfahren einleiten. Eine erste Beschaffung von ebenfalls 30 elektrisch betriebenen Eindeckomnibussen läuft bereits. Hier befindet sich die BVG aktuell im Vergabeprozess, sodass Hersteller und Typ noch offen sind.

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