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Polizeibericht 11.09.2017

Polizeibericht

11.09.2017 | Charlottenburg: Straftaten von Gästefans beim Fußballspiel

Bei einer Fußballbegegnung gestern Nachmittag im Olympiastadion in Charlottenburg wurden mehrere Straftaten begangen. Gegen 15.20 Uhr legten Fans aus dem Gästefanblock unter zusammengehaltenen Fahnen Vermummung an und kleideten sich mit weißen T-Shirts. Anschließend stiegen die Vermummten auf die Betonbalustrade und zündeten Pyrotechnik. Nachdem diese erloschen war, verschwanden die Fans wieder unter den zusammengehaltenen Fahnen, zogen die T-Shirts aus und legten die Vermummung ab. Parallel schlug ein Fahnenschwenker mit einer Fahnenstange vier Polizeibeamte, die dabei leicht verletzt wurden. Der Mann wurde in der Halbzeitpause, nachdem er den Gästefanblock verlassen hatte, vorläufig festgenommen. Als Ordner dann die Treppen, die gleichzeitig auch Rettungswege sind, frei halten wollten, kam es zu Rangeleien seitens der Gästefans. Eine halbe Stunde nach dem Spiel verließen diese Fans das Stadion. Dabei hakten sie sich unter und hielten Fahnenstangen fest, um die Festnahmen der wiedererkannten Straftäter zu erschweren. Hier, wie auch auf dem Coubertinplatz wurden mehrere Verdächtige vorläufig festgenommen. Dabei kam es von den Gästefans zu Körperverletzungen, Widerstandshandlungen und versuchten Gefangenenbefreiungen. Insgesamt waren rund 280 Polizeibeamte im Einsatz; 17 leicht verletzte Kollegen konnten ihren Dienst fortsetzen. Polizisten nahmen insgesamt 26 Personen vorläufig fest, die nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen wurden. Es wurden unter anderen Strafanzeigen wegen verschiedener Körperverletzungsdelikte, Landfriedensbruchs, Hausfriedenbruchs, Widerständen und versuchten Gefangenenbefreiungen gefertigt.

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