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Zwei neue Flüchtlingsunterkünfte geplant

Modulare Unterkunft

Berlin bekommt zusätzlich 25 neue Modulare Unterkünfte für Flüchtlinge (MUF). Die MUFs sind qualitativ hochwertige Gebäude, die aus vorfabrizierten Beton-Modulen errichtet werden und jeweils etwa 450-500 Persoen aufnehmen werden.

Der Senat hatte am Dienstag die Liste der Standorte vorgelegt, die weitestgehend verbindlich ist. In jedem Bezirk sind je zwei Unterkünfte geplant. In Neukölln sind drei zusätzliche Unterkünfte geplant.

In Charlottenburg-Wilmersdorf werden eine Fläche der Berliner Bäderbetriebe an der Mecklenburgischen Straße Nr. 80 und eine Fläche außerhalb des Denkmalsbereiches des Olympiastadions bebaut. Die genaue Lage am Olympiapark wird noch bestimmt.

Die Planung der Modulare Unterkünfte für Flüchtlinge (MUF) geht noch auf die Amtszeit von Stadtentwicklungssenator Geisel zurück. Mitte Februar hatte die Landesregierung bereits eine Vorschlagsliste der Standorte veröffentlicht, die nach einem Schnellcheck der Finanzverwaltung ausgesucht wurden. Die Bezirke hatten danach einen Monat Zeit, Einwände vorzutragen und andere Flächen vorzuschlagen. Am Verfahren und an Grundstücken gab es einige Kritik.

Landeseigene Flächem in der Auswahl

Für die Standorte kamen ausschließlich landeseigene Flächen in die Wahl. Der Hintergrund sind finanzpolitische Planungen, die auch den Schuldenabbau Berlins betreffen.

In den Berliner Bezirke werden damit erhebliche Probleme aufgeworfen, weil bisherige Planungen umgeworfen werden. Auch fehlt an den neuen Standorten oft die notwendige Infrastruktur im Umfeld. Für Kitas und Schulen müssen gesetzlich auch Kapazitäten bereit stehen.
Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen sagte dazu die Bereitstellung der Mittel in der Finanzplanung zu.

Die modulare Bauweise der Unterkünfte sorgt dafür, dass Gebäude in relativ kurzer Bauzeit fertig gestellt werden. Die Gebäude haben eine Herstellergarantie von 80 Jahren.

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