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Hohe Waldbrandgefahr in Berlin

Waldbrandgefahr

Anhaltend trockenes Wetter und hohe Temperaturen führen zu einem erheblichen Waldbrandrisiko in Berlin. Die Wetterprognosen für die kommenden Tage lassen trotz gegebenenfalls einzelner Regenfälle eine weitere Zunahme der Gefahr erwarten. Das Rauch- und Grillverbot im Wald und in dessen Nähe ist daher – auch beim Pfingstausflug – unbedingt zu beachten.

Zuletzt fiel in der vergangenen Woche im Wald in Köpenick eine Fläche von etwa einem Hektar den Flammen zum Opfer. Heute brannte im Grunewald eine Fläche von etwa vier Hektar.

Im Frühjahr entziehen die austreibenden Pflanzen dem Waldboden Wasser; zugleich liegt noch viel altes Laub herum. Ausgetrocknete Waldböden mit Laub und Reisig fangen leicht Feuer.

Deshalb gilt: Rauchen im Wald oder in dessen Nähe – etwa an den Stränden von Havel und Badeseen – ist ebenso verboten wie das Grill- oder Lagerfeuer in Waldnähe. Auch achtlos weggeworfene Zigarettenkippen können schnell ein Feuer entfachen.

Wer in diesen Tagen im Wald raucht, muss deshalb mit einem Bußgeld von mindestens 100 Euro rechnen. Das Landeswaldgesetz sieht für Verstöße gegen das Rauch- und Feuerverbot sogar Bußgelder bis zu einer Höhe von 50.000 Euro vor.

Waldbrände verursachen erhebliche Umweltschäden. Lebensräume und Erholungslandschaften gehen verloren. Auch die wichtige Funktion des Waldes für ein gutes Stadtklima und den Schutz unseres Trinkwassers wird beeinträchtigt.

Wer einen Waldbrand entdeckt, sollte sofort die Feuerwehr alarmieren.

Pressemitteilung Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz | 03.06.2019

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