„Gierkeplatz“, „Richard-Wagner-Straße“ und „Karl-August-Platz“ — in diesen sozialen Erhaltungsgebieten finden derzeit Haushaltsbefragungen statt.
Zu diesem Zweck werden Anfang Oktober rund 8.900 Fragebögen an zufällig ausgewählte Haushalte in den drei Gebieten verschickt. Durch die Teilnahme möglichst vieler Bewohnerinnen und Bewohner sollen Informationen zur Wohn- und Lebenssituation ermittelt werden.
Die soziale Erhaltungsverordnung ist ein städtebauliches Instrument, mit dem die Wohnbevölkerung in einem Erhaltungsgebiet vor Verdrängungsprozessen geschützt werden soll, die vor allem durch bestimmte bauliche Modernisierungsmaßnahmen an Wohngebäuden und Wohnungen verursacht werden. Zu solchen Maßnahmen zählen beispielsweise besonders aufwändige, wohnwerterhöhende Modernisierungsarbeiten, die Zusammenlegung oder Teilung von Wohnräumen oder Wohnungen, die Umnutzung von Wohnungen in Gewerbe- oder Ferienwohnungen und der Abriss von Wohngebäuden.
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