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BfR gibt Höchstmengenempfehlungen für Vitamine & Mineralstoffe

Vorsicht bei Nahrungsergänzungsmitteln

Zum Jahresanfang hat das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) in Marienfelde neue Höchstmengenempfehlungen für Vitamine und Mineralstoffe in Nahrungsergänzungsmitteln herausgegeben.

Die beliebten bunten Verpackungen mit Vitamin- und Mineralstoffpillen, den sogenannten Nahrungsergänzungsmitteln, haben in Drogeriemärkten und Supermärkten inzwischen ganze Regalmeter erobert. Überdosierungen sind eine Gesundheitsgefahr.

In Deutschland greifen etwa 25 bis 30 Prozent der Erwachsenen regelmäßig zu Nahrungsergänzungsmitteln (NEM). Neben Vitaminen und Mineralstoffen enthalten die Produkte teilweise auch andere Stoffe mit physiologischer Wirkung wie Aminosäuren, Fettsäuren, Pflanzenextrakte oder Mikroorganismen. Die Werbung verspricht positive Effekte für Gesundheit, Wohlbefinden und verbesserte Leistungsfähigkeit. Doch im Allgemeinen versorgt eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung den gesunden Körper mit allen lebensnotwendigen Nährstoffen. Werden zusätzlich hoch dosierte Nahrungsergänzungsmittel eingenommen und ggf. angereicherte Lebensmittel verzehrt, steigt das Risiko für unerwünschte gesundheitliche Effekte durch hohe Nährstoffzufuhren.

Weitere Informationen:

www.bfr.bund.de

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