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Neubau der Siemensbahn

Siemensbahn - Bhf. Siemensstadt

Die Siemensbahn soll im Rahmen des Großvorhabens Siemensstadt 2.0 reaktiviert werden. Die Reaktivierung und Verlängerung der Strecke bis nach Hakenfelde ist in diesem Jahrzehnt geplant.

Architektonisch erhaltenswert sind die noch erhaltenen Stahlviaduktbauten, die quer durch das Siemenswerkgelände und die Wohnsiedlungen der Siemensstadt führen.
Auf den Hochbahn-Viadukten wurden bereits seit 2012 Sicherungsarbeiten durchgeführt, Gleise und Schotter sind entfernt worden.
Inzwischen haben Gutachten ergeben, dass die Viadukte auch technisch ertüchtigt werden können. Lediglich eine 70 Meter lange Brücke zur Spreeüberquerung muss neu gebaut werden.

Die Planungsleistungen werden im Rahmen des Entwicklungsprogramms i2030 finanziert, das die Länder Berlin und Brandenburg sowie die DB bereits im Jahr 2017 vereinbart haben. Ziel der drei Partner ist es, den Nah- und Regionalverkehr in der Metropolregion Berlin-Brandenburg zu stärken.

Der Wiederaufbau der Siemensbahn ist eins von neun Projekten des Entwicklungsprogramms i2030 für die Metropolenregion Berlin-Brandenburg.

Gesamt-Projektumfang Siemensbahn

  • Streckenlänge ca. 4,5 Kilometer
  • Verlegung bis zu 10 Kilometer neuer Gleise,
  • Errichtung von Weichen, Installation von Signaltechnik ab Bahnhof Jungfernheide
  • Prüfung der Modernisierung des 800 Meter langen Bestandsviadukts unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes
  • Reaktivierung der Bahnhöfe Wernerwerk, Siemensstadt und Gartenfeld
  • Mindestens zwei zu errichtende Brückenbauwerke auf ca. 150 Meter Länge
  • Anbindung der Siemensbahn an den Berliner S-Bahn Ring über den Bahnhof Jungfernheide
  • Planungsleistungen im Rahmen einer vorgezogenen Vorplanung, Bestandsprüfung, Umweltstudien, Schallgutachten, Vermessung
  • Machbarkeitsstudie Streckenverlängerung bis Hakenfelde.

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