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Polizeibericht vom 10.07.2019

Polizei Berlin

10.07.2019 | Schmargendorf: Festnahme nach schwerer Brandstiftung und gefährlicher Körperverletzung

Einsatzkräfte der Direktion 2 nahmen gestern Nachmittag eine 26-Jährige in Schmargendorf fest. Gegen 15.40 Uhr, so die Aussagen von Zeugen, soll die junge Frau einen brennenden Gegenstand durch das geöffnete Fenster einer im Erdgeschoss gelegenen Wohnung in der Cunostraße geworfen haben. Der 57-jährige Mieter, der gerade schlief, erwachte vom ausgelösten Brandmelder und rettete sich aus der Wohnung, die komplett ausbrannte. Eine darüber liegende Wohnung wurde ebenfalls durch die Flammen beschädigt. Fünf Personen kamen mit dem Verdacht auf Rauchgasvergiftung in Kliniken, in denen sie zum Teil stationär aufgenommen wurden. Alarmierte Einsatzkräfte der Feuerwehr löschten den Brand. Die 26-Jährige sei anschließend in ein Geschäft in der Breite Straße gegangen, mit einer 38-jährigen Verkäuferin in Streit geraten und soll ihr mit einem Messer leichte Verletzungen am Hals zugefügt haben. Sie habe danach noch das Sitzkissen eines Stuhls eines weiteren Geschäftes angezündet, bevor sie von Einsatzkräften festgenommen wurde. Die junge Frau, die sich nach Zeugenangaben psychisch auffällig verhielt, kam zunächst in eine Klinik und anschließend in ein Polizeigewahrsam.

10.07.2019 | Westend: Spielcasino überfallen

In den gestrigen Abendstunden überfiel ein Maskierter ein Spielcasino in Westend. Gegen 21.30 Uhr, so die Angaben eines 45-jährigen Mitarbeiters, betrat der Maskierte das Geschäft in der Reichsstraße, habe den Angestellten mit einer Schusswaffe bedroht und Geld gefordert. Nachdem der 45-Jährige der Forderung nachkam, flüchtete der Täter in unbekannte Richtung. Verletzt wurde niemand.

10.07.2019 | Charlottenburg: Fußgängerin schwer verletzt

Gestern Nachmittag wurde eine 77-Jährige zwischen zwei Autos in Charlottenburg eingeklemmt und erlitt schwere Verletzungen. Ersten Ermittlungen zufolge fuhr ein 35 Jahre alter Mann mit einem Porsche gegen 15.15 Uhr auf der Olbersstraße und bog nach links in die Herschelstraße ab. Aus bislang ungeklärter Ursache fuhr er gegen einen auf der linken Seite geparkten Skoda. Durch die Wucht des Aufpralls wurde dieser gegen einen dahinter geparkten Daewoo und dieser wiederum gegen einen Opel geschoben. Die 77-Jährige, die sich zu diesem Zeitpunkt zwischen den geparkten Fahrzeugen befand, wurde eingeklemmt und erlitt schwere Beinverletzungen. Alarmierte Rettungskräfte brachten sie zur stationären Aufnahme in eine Klinik. Da der Verdacht bestand, dass der Porsche-Fahrer unter Drogeneinfluss stand, brachten ihn die Einsatzkräfte zur Blutentnahme und erkennungsdienstlichen Behandlung in ein Polizeigewahrsam.

09.07.2019 | Charlottenburg: Polizeieinsatz nach Auseinandersetzung

Gestern Mittag kam es in Charlottenburg zu einem Polizeieinsatz nach einer Auseinandersetzung. Gegen 12.50 Uhr sprach ein Passant in der Schlüterstraße einen Polizisten an und machte ihn auf eine Schlägerei in Höhe der Mommsenstraße aufmerksam. Der Beamte rief sofort Unterstützungskräfte hinzu und begab sich in Richtung der Auseinandersetzung. Als die etwa 10 bis 15 beteiligten Personen den Beamten bemerkten, ergriffen alle die Flucht, wobei zwei Männer von den anderen Personen verfolgt wurden. Dabei soll zunächst einer der flüchtenden Männer eine Schusswaffe auf die Verfolger gerichtet haben. Er soll diese durchgeladen und abgedrückt haben, jedoch löste sich kein Schuss. Dann soll er die Waffe an seinen mitflüchtenden Begleiter übergeben haben. Dieser soll die Waffe erneut durchgeladen und auch abgedrückt haben. Auch hier löste sich kein Schuss. Die Verfolger ließen daraufhin von den Flüchtenden ab. Der Beamte war ebenfalls den flüchtenden Männern gefolgt und lief diesen weiter durch mehrere Straßen bis zur Knesebeckstraße hinterher. Dort wurden die beiden dann von eintreffenden Unterstützungskräften vorläufig festgenommen. Eine Waffe hatten die Männer nicht mehr bei sich, woraufhin Polizisten den Fluchtweg absuchten. Unter einem geparkten Wagen auf der Mittelinsel am Kurfürstendamm entdeckten die Beamten dann das mutmaßliche Tatmittel, bei dem es sich um eine scharfe Schusswaffe handelt. Zeugen teilten den Einsatzkräften mit, dass die Männer auf ihrer Flucht auch ein ausgeklapptes Einhandmesser auf der Mittelinsel am Kurfürstendamm und einen Teleskopschlagstock am Kurfürstendamm Ecke Bleibtreustraße weggeworfen hatten. Beides wurde gefunden. Die Einsatzkräfte beschlagnahmten die drei Waffen und leiteten ein Strafverfahren wegen eines versuchten Tötungsdeliktes sowie ein Straf- und zwei Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Verstößen gegen das Waffengesetz gegen die Festgenommenen im Alter von 27 und 33 Jahren ein. Bei dem Jüngeren handelt es sich um einen Intensivtäter. Er und sein Begleiter wurden in ein Polizeigewahrsam gebracht, erkennungsdienstlich behandelt und dem Kommissariat für Täterorientierte Ermittlung in der Polizeidirektion 4 übergeben. Sie sollen heute zum Erlass von Haftbefehlen einem Haftrichter vorgeführt werden. Die Ermittlungen zu den weiteren Beteiligten beziehungsweise Geschädigten und den Hintergründen dauern an.

09.07.2019 | Charlottenburg: Beleidigungen mit rassistischem Hintergrund und verbotenen Gruß gezeigt – Festnahme

Gestern Nachmittag nahmen Polizisten in Charlottenburg einen Mann vorläufig fest, nachdem er Passanten rassistisch beschimpft haben soll. Ein Zeuge sprach gegen 16.50 Uhr Kräfte einer Einsatzhundertschaft an und machte sie auf einen Mann aufmerksam, der in der Grünanlage am Stuttgarter Platz mehrere an ihm vorbeigehende Passanten beleidigt haben soll. Daraufhin begaben sich die Polizisten in die Grünanlage. Als der Tatverdächtige die Beamten entdeckte, zeigte er den Hitlergruß und begab sich in den S-Bahnhof Charlottenburg. Die Einsatzkräfte liefen dem Mann hinterher und nahmen ihn vorläufig fest. Anschließend wurde der 50-Jährige zwecks Blutentnahme und erkennungsdienstlicher Behandlung in ein Polizeigewahrsam gebracht. Eine bei ihm zuvor durchgeführte Atemalkoholkontrolle hatte einen Wert von rund 2,4 Promille ergeben. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Festgenommene entlassen. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin ermittelt.

09.07.2019 | Westend: Auto fährt von Parkplatz – Radfahrer schwer verletzt

Ein Radfahrer wurde heute Nachmittag in Westend schwer verletzt. Nach bisherigen Erkenntnissen verließ ein 47-Jähriger gegen 15.45 Uhr mit einem Mercedes den Parkplatz eines Lebensmitteldiscounters im Fürstenbrunner Weg und stieß mit einem von links kommenden Pedelec-Fahrer zusammen. Der 38-Jährige war auf dem Radweg in Richtung Rohrdamm unterwegs und stürzte in der Folge. Ein hinter dem 38-Jährigen fahrender Senior musste mit seinem Fahrrad bremsen, um eine Kollision zu verhindern, und kam ebenfalls zu Fall. Während der 72-Jährige schwere Kopfverletzungen erlitt und zur stationären Behandlung von Sanitätern in ein Krankenhaus gebracht wurde, blieb der jüngere Zweiradfahrer unverletzt. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 2 übernahm die weitere Unfallbearbeitung.

08.07.2019 | Schmargendorf: Sachbeschädigungen mit homophoben Hintergrund

Unbekannte begingen in der vergangenen Nacht auf einem Grundstück in Schmargendorf Sachbeschädigungen an einem abgestellten Auto und einem Wohnhaus. Der 60-jährige Eigentümer alarmierte heute Vormittag die Polizei zu seinem Haus und zeigte die Beschädigungen an, die zwischen 23 Uhr gestern Abend und 9 Uhr heute Morgen erfolgt sein müssten. Die Motorhaube des Mercedes und eine Hauswand waren mit homophoben Worten besprüht worden. Außerdem wurden drei Reifen des Wagens zerstochen und das Fenster der Beifahrertür eingeschlagen. Die weiteren Ermittlungen hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes übernommen.

08.07.2019 | Charlottenburg-Wilmersdorf/Treptow-Köpenick: Zu schnell unterwegs

bezirksübergreifend

In der vergangenen Nacht waren in den Ortsteilen Grunewald und Baumschulenweg mehrere Autofahrende zu schnell unterwegs. Von gestern zu heute führte die Autobahnpolizei in Grunewald auf der BAB 115 zwischen dem Autobahndreieck Funkturm und der Ausfahrt Hüttenweg eine stationäre Geschwindigkeitsmessung durch. Rund 220 Mal löste der Blitzer aus. Der schnellste Wagen, der festgestellt worden war, war ein BMW, der gegen 22.40 Uhr mit 138 km/h bei erlaubten 80 Stundenkilometern geblitzt wurde. Die Fahrerin oder den Fahrer erwarten ein Bußgeld in Höhe von mindestens 280 Euro, zwei Punkte und zwei Monate Fahrverbot.
Gegen 23 Uhr fiel Fahndern der Autobahnpolizei auf der BAB 113 in Höhe Anschlussstelle Späthstraße im Ortsteil Baumschulenweg in Richtung Schönefeld ein BMW auf, der es offenbar eilig hatte. Der Fahrer fuhr 94 km/h bei erlaubten 60 km/h. Die Beamten stoppten den Wagen und stellten die Personalien des Mannes fest. Der 28-Jährige musste seinen Wagen dann stehen lassen und die Polizisten zwecks Blutentnahme in ein Polizeigewahrsam begleiten, da er offenbar unter dem Einfluss von Drogen stand.

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