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Polizeimeldung vom 21.03.2020

Polizei Berlin

21.03.2020 | Charlottenburg: 20-Jähriger durch Messerstiche verletzt

In Charlottenburg wurde gestern Abend ein 20-Jähriger von zwei bisher Unbekannten attackiert und mit einem Messer verletzt. Nach Angaben des 20-Jährigen und mehrerer Zeugen war der junge Mann gegen 19.10 Uhr an der Kreuzung Bismarckstraße/Wilmersdorfer Straße aus dem Auto seiner Freundin gestiegen und sei unmittelbar danach von zwei Männern mehrfach geschlagen sowie getreten worden, bis er zu Boden ging. Am Boden liegend sei er weiter von den Männern traktiert worden. Als sich mehrere Zeugen dem Geschehen näherten, waren die Angreifer in Richtung Sesenheimer Straße geflüchtet. Alarmierte Rettungskräfte der Feuerwehr versorgten den stark blutenden 20-Jährigen und stellten mehrere Stichverletzungen im Bereich der Beine fest. Der Verletzte wurde in ein Krankenhaus gebracht und dort operiert. Die Hintergründe des Angriffs sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

20.03.2020 | Charlottenburg: Brand in Restaurant

Kräfte der Berliner Feuerwehr löschten in der vergangenen Nacht ein Feuer in einem Restaurant in Charlottenburg. Kurz nach 22 Uhr sollen Passanten das Klirren von Glas gehört und Feuerschein in dem in einem Wohnhaus befindlichen Lokal am Savignyplatz gesehen haben. Ersten Erkenntnissen nach zündeten Unbekannte einen auf der Rückseite des Restaurants befindlichen Stapel Altpapier an. Durch die Hitze des Brandes sei ein Küchenfenster zerborsten und das Feuer konnte sich im Inneren des Lokals ausbreiten. Bewohner des Mehrfamilienhauses hätten sich vorsorglich selbstständig in Sicherheit gebracht, konnten jedoch, nachdem die Brandbekämpfer das Feuer gelöscht hatten, wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Die weiteren Ermittlungen führt ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes Berlin.

19.03.2020 | Wilmersdorf: Fahrzeugbrand in Tiefgarage

In der vergangenen Nacht brannte in Wilmersdorf ein Auto in einer Tiefgarage. Die gegen 22.15 Uhr in die Albrecht-Achilles-Straße gerufene Feuerwehr löschte den Brand an dem über 15 Jahre alten BMW, der auf einem der Stellplätze in der Tiefgarage abgestellt war. Der Wagen wurde durch die Flammen komplett zerstört und die Tiefgarage war durch das Feuer stark verrußt. Auch weitere darin abgestellte Fahrzeuge waren mit Ruß überzogen, genauso wie die Räumlichkeiten und Waren eines angrenzenden Supermarktes, der daraufhin durch die Filialleitung geschlossen werden musste. Menschen kamen nicht zu Schaden. Ein Brandkommissariat beim Landeskriminalamt hat die weiteren, noch andauernden Ermittlungen wegen Brandstiftung aufgenommen.

18.03.2020 | Wilmersdorf: Falsches Spiel

Polizisten nahmen gestern Abend zwei Männer in Wilmersdorf fest. Zuvor meldete sich eine 58-Jährige bei der Kriminalpolizei der Polizeidirektion 2 und teilte mit, dass demnächst die Übergabe eines Geldbetrages stattfinden soll. Die 58-Jährige erstattete dazu bereits am 13. März 2020 eine Strafanzeige wegen des Verdachts des Trickbetruges. Nach dieser offerierte ihr ein Mann telefonisch die Auszahlung eines hohen Geldgewinnes. Zuvor soll sie jedoch eine sogenannte Servicegebühr zahlen, ohne die die Auszahlung des Gewinnes angeblich nicht möglich ist. Die Übergabe dieses Servicebetrages sollte dann in den Abendstunden stattfinden. Gegen 19.15 Uhr erschien ein Mann an der Wohnung der 58-Jährigen in der Bamberger Straße, übernahm von der Anzeigenden ein Kuvert, verließ das Haus und stieg in einen Audi, in dem bereits ein weiterer Mann saß und wartete. Beide fuhren dann davon. Alarmierte Polizisten hielten den Wagen in der Berliner Straße an, nahmen die beiden Insassen im Alter von 33 und 39 Jahren fest, brachten sie in ein Polizeigewahrsam und überstellten sie dem zuständigen Kommissariat des Landeskriminalamtes Berlin. Im Auto fanden die Einsatzkräfte den vorher abgeholten Umschlag. Gegen die beiden mutmaßlichen Falschspieler wird nun wegen des Verdachts des Gewinnspielbetruges ermittelt.

Das Versprechen angeblich hoher Gewinne ist eine Masche, die Betrüger in den unterschiedlichsten Varianten anwenden. Die Methode ist immer die gleiche: Vor einer Gewinnübergabe werden die Opfer dazu aufgefordert, eine Gegenleistung zu erbringen, zum Beispiel Gebühren zu bezahlen oder eine kostenpflichtige Hotline (Telefondienst) anzurufen.

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