Dienstag, 21. Mai 2024
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Lese-Studie: Mindeststandards werden bei Viertklässlern nicht erreicht

Kinder lernen lesen

Von Michael Springer

Die Ergebnisse der Lese-Studie IGLU sind ein „größtes anzunehmendes Unheil (GAU)“ für den Standort Deutschland!: „Deutschland liegt nur im Mittelfeld und die Lesekompetenz der Kinder ist zuletzt deutlich gesunken!“

In einem Beitrag auf TAGESSPIEGEL vom 16.05.2023 online berichtet Karin Christmann von den traurigen Ergebnissen:

Lese-Studie IGLU : Ein Viertel der Viertklässler in Deutschland verfehlt Mindeststandard beim Lesen

Demnach sind 25,4 Prozent der Kinder nicht für die höheren Klassenstufen gewappnet, und können demnach auch bei der Digitalisierung nicht Schritt halten.

Lesen lernen muss sich lohnen!

Lesefähigkeit und „Lese- und Schreibkompetenzen“ müssen als zentrale Fähigkeiten stärker belohnt werden! — Die Bildungspolitik muss daher ergebnisorientierter handeln, und „Kindliche Intelligenz“ und „Lernfreude und Lesefreude“ fördern! — Lesen muss sich wieder lohnen!

Nicht nur in der Schule muss die Lesezeit von nur 141 Minuten pro Woche vermehrt werden. Vor allem in Familien sollte das Lesen und die Lesekultur verbessert werden.

Die Familien-Kommunikation mit „Smartphones“ und „Emoiji-Mails“ wirkt dequalifizierend. Statt bewegter Bilder lieber gemeinsame Lesestunden. Auch eine für alle Familienmitglieder zugängliche alltägliche Zeitung ist ein lohnende Mittel, um das Lesen wieder zurück ins Zentrum des Lebens zu holen.

Nicht nur Schulbibliotheken sind zu verbessern, sondern auch Lerntechniken! — Storytelling, Märchen und vor allem Sprachrätsel fördern „kindliche Intelligenz“ besser, als etwa „Multiple-Choice“-Fragebögen.

Vor allem der Journalismus kann mehr dafür tun! — Wann öffnet der Qualitätsjournalismus der Großverlage die Abo-Paywalls für alle Kinder, und schafft dafür eigene Rubriken und Nachrichtenkanäle?
Mehr Leser. Mehr Aufklärung und Verständnis lohnen für Alle. — Mehr Zusammenhalt und weniger Stress und Streit und mehr Zusammenleben sind möglich.
Mehr Aufsatz- und Schreibwettbewerbe in der Schule wären hilfreich — sie spornen den spielerischen Wettbewerb in der Gruppe an!

Es geht aber noch mehr! — Mit Open-AI-Systemen werden heute Pädagogik, Wissenschaften und Bildungsinstitutionen neu herausgefordert, um neue Lese- und Schreibkompetenzen zu vermitteln. Die individuelle Persönlichkeitsentwicklung der Kinder darf dabei aber nicht durch einen „digitalen Adultismus“ und nicht altersgerechte Pädagogik gefährdet werden. Kinder bis 14 Jahre benötigen einen besonderen Schutz vor übergriffigen Lernmethoden, damit sie ihre Persönlichkeit frei selbst entfalten zu können.

Literacy ist das wichtigste Bildungsziel

„Literacy“, übersetzt als „Lese- und Schreibkompetenz“ ist das wichtigste Ziel erfolgreicher Bildung. Literaca essentielle Kompetenzen wie Textverständnis, Sinnverstehen, sprachliche Abstraktionsfähigkeit, Lesefreude, Vertrautheit mit Büchern, Schriftsprache und ist die Voraussetzung für entwickelte Medienkompetenzen. Daneben treten Sprech- und Sprachkompetenzen, die heute interkulturelle Zusammenarbeit und Toleranz und soziale Intelligenz fördern. „Kindliche Intelligenz“ ist das Ziel von ergebnisorientierter Bildungspolitik! — Umfassende Sprachkompetenzen und sind für alle Kinder unerläßlich, um sich im Umgang mit digitalen Technologien und „künstlicher Intelligenz“ als Mensch kreativ behaupten und beweisen zu können.


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