Freitag, 19. Juli 2024
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Runder Tisch „Kindergesundheit“ in Berlin gestartet

Auf Initiative der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege kam am 6.3.2024 erstmalig der Runde Tisch „Kindergesundheit“ zusammen.
Teilgenommen haben mehr als 40 Vertreterinnen und Vertreter von Berliner Senatsverwaltungen, Bezirken, Verbänden, freien Trägern, der ärztlichen Selbstverwaltung sowie Krankenhäusern.

Die Keynote hielt der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin, Prof. Dr. Jörg Dötsch, der als Mitglied der „Regierungskommission für eine moderne und bedarfsgerechte Krankenhausversorgung“ an der Krankenhausreform mitwirkt.

Die Teilnehmenden haben sich zu verschiedenen Aspekten der Kinder- und Jugendgesundheit ausgetauscht und Strukturen besprochen, wie der Runde Tisch dauerhaft und nachhaltig etabliert werden kann.

Kinder- und Jugendmedizin im Fokus

Ziel ist es, die Kinder- und Jugendmedizin sowie die kinder- und jugendpsychiatrische Versorgung in Berlin zu stärken, sich der besonderen Situation von Kindern und Jugendlichen nach der Corona-Pandemie zu widmen und Wege zu finden, die Versorgungssituation insgesamt zu verbessern. Die Mitglieder des Runden Tisches haben verschiedene Handlungsfelder herausgearbeitet, die im Nachgang von drei Arbeitsgruppen in den Blick genommen werden:

  • 1.) ambulant-stationäre Versorgung mit dem Schwerpunkt Akut- und Notfallversorgung,
  • 2.) psychosoziale Versorgung und Post-Corona und
  • 3.) Fachkräfte.

Weitere wichtige Themen wie unter anderem die Arbeit der Koordinationsstellen der Kinder- und Jugendambulanzen und Sozialpädiatrischen Zentren sowie die Kinderhospizarbeit sollen in der Arbeit des Runden Tisches ebenfalls Berücksichtigung finden.

Der Runde Tisch wird zwei Mal im Jahr tagen. Im nächsten Schritt werden die Arbeitsgruppen spezifische Fragestellungen in den Blick nehmen und Möglichkeiten erarbeiten, wie sich kurz-, mittel- und langfristige Verbesserungen in der Praxis erzielen lassen. Die Ergebnisse werden beim zweiten Runden Tisch im Herbst 2024 vorgestellt.

Quelle: Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege – Pressemitteilung vom 06.03.2024