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Bilanz der Bundespolizei zum Pokalendspiel im Olympiastadion

Bundespolizei

Die Bundespolizei zieht nach dem 74. Pokalendspiel zwischen Eintracht Frankfurt und Borussia Dortmund für ihren Zuständigkeitsbereich eine durchweg positive Bilanz. Eine reibungslose An- und Abreise der Fußballfans prägten die Einsatzphasen.

Die Bundespolizei in der Hauptstadt Berlin stand am Samstag vor der Herausforderung, die An- und Abreise zu mehreren herausragenden Groß-Veranstaltungen abzusichern.

Das 74. Pokalendspiel, der Deutsche Evangelische Kirchentag und das A-Junioren Finale mit einer Vielzahl von Bahnreisenden forderten ein großes Maß an Konzentration und Fingerspitzengefühl von den Einsatzkräften.

Dabei erstreckte sich die Einsatzphase der Bundespolizei bei sommerlichen Temperaturen von 7 Uhr am Samstag bis 4 Uhr am Sonntag. Über den Tag verteilt setzte die Bundespolizeiinspektion Berlin-Hauptbahnhof rund 500 Beamte ein. Zu größeren Zwischenfällen kam es nicht.

Den Schwerpunkt bildeten die an den Bahnhöfen Spandau und Zoologischer Garten ankommenden und abfahrenden Fanzüge.

Für die Einsatzleiter war es von vorrangigem Interesse das Konfliktpotential durch eine strikte Fantrennung zu minimieren. Das seit mehreren Jahren erprobte Konzept der Einrichtung von räumlich voneinander getrennten Fanzonen am Breitscheidplatz (Borussia Dortmund) und Alexanderplatz (Eintracht Frankfurt) bewährte sich auch in diesem Jahr.

Durch das Begleiten von relevanten Personengruppen und dem Lenken der bahnreisenden Fangruppen ist es auch gelungen, Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden Fans zu verhindern.

Sowohl in der Vorbereitungs- als auch in der Einsatzphase hat sich die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Berliner Polizei, dem Deutschen Fußballbund, den Vereinen und der Deutschen Bahn bewährt.

„Wir danken den Kolleginnen und Kollegen, die aus ganz Deutschland heute hier in Berlin zum Gelingen des Einsatzes beigetragen haben.“, bilanzierten Polizeidirektor Jan Minor und Polizeioberrat Timo Heisig den Einsatz.

Pressemitteilung Bundespolizeidirektion Berlin | 28.05.2017