Freitag, 19. Juli 2024
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Mehr Verkehrssicherheit für Fußgängerinnen und Fußgänger

Berliner Allee, Reinickendorf, Los3

Die Verkehrspolitik des Berliner Senats setzt eine neue Priorität für mehr Verkehrssicherheit. Zudem sollen die Bearbeitungszeiten für die Einrichtung neuer Fußgängerüberwege verkürzt werden.

Ein Sofortprogramm wurde beschlossen, um die Verkehrssicherheit für Fußgängerinnen und Fußgänger zu erhöhen und neue Fußgängerüberwege in allen Bezirken zu schaffen (siehe Pressemitteilung 26.7.2023).

Damit wird der im Mobilitätsgesetz verankerten Vision Zero entsprochen, die einen sicheren Straßenverkehr ohne Verkehrstote und Schwerverletzte anstrebt.

Zentrale Bearbeitung entlastet zehn Berliner Bezirke

Verkehrssenatorin Manja Schreiner unterzeichnete dazu am 26.7. Rahmenvereinbarungen mit 10 Berliner Bezirken zur schnelleren Umsetzung bereits angeordneter Querungshilfen.
Gemeint sind damit Zebrastreifen, Mittelinseln oder Gehwegvorstreckungen. Die Verkehrsverwaltung wird nun die Planung, Vergabe und Durchführung einschließlich der Finanzierung zentral für die Bezirke übernehmen und somit die Umsetzung beschleunigen.

Dr. Manja Schreiner, Senatorin für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt sagte dazu: „Verkehrssicherheit und die Vision Zero haben für mich höchste Priorität. Daher haben wir im Sofortprogramm eine effizientere Umsetzung von Querungshilfen festgelegt. Ich freue mich, dass der Großteil der Bezirke unsere Kooperationsvereinbarung unterzeichnet hat. So bekommen wir schnell mehr Zebrastreifen und Mittelinseln auf die Straßen Berlins!“

Nachdem die rund 100 vorliegenden verkehrsbehördlichen Anordnungen aktualisiert sind, starten im Anschluss zentrale, bezirksübergreifende Ausschreibungen und Bearbeitungen, sodass die Projekte zügig umgesetzt werden können.

Weitere Informationen:

Bau von Querungshilfen für Fußgängerinnen und Fußgänger