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Aral baut ein Netz ultraschneller E-Ladesäulen

Aral Pulse Ultraschnellladesäule

Das Ziel ist ambitioniert und gut vorbereitet: 500 Ladepunkte an über 120 Tankstellen sollen bis Jahresende 2021 aktiv sein. 350 Kilowatt-Charger machen dabei das Laden so schnell wie beim Tanken.

Aral, der Marktführer im deutschen Tankstellengeschäft, baut das Netz mit ultraschnellen E-Ladesäulen unter dem neuen Namen „Aral pulse“ deutlich schneller aus als geplant.
„Unser E-Angebot nimmt Fahrt auf. Wir werden die Anzahl unserer Ladepunkte in diesem Jahr verfünffachen“, berichtet Aral Vorstand Patrick Wendeler. „Angesichts der steigenden Nachfrage nach Elektrofahrzeugen ist die Zeit reif, auch den Ausbau der Ladeinfrastruktur zu beschleunigen.“

Neue Marke “Aral pulse“

Aral vereint ab sofort alle Aktivitäten im Bereich E-Mobilität unter dem neuen Namen „Aral pulse“.
Die Einführung einer neuen Marke unterstreicht die Bedeutung der Elektroautoladung für das zukünftige Geschäft von Aral. „Wir möchten unseren Kunden mit E-Fahrzeug das schnellste und gemessen an ihren hohen Ansprüchen beste Netz an Ultraschnellladesäulen in Deutschland offerieren. Kombiniert mit unseren weiteren verlässlichen Services an unseren Tankstellen sorgen wir für ein rundum gelungenes Kundenerlebnis“, ergänzte Patrick Wendeler.

SmartCity-System zur Stromversorgung der Ladeinfrastruktur

Die meisten Tankstellen verfügen heute aktuell nur über einen Niederspannungsanschluss. Um den durch die Schnellladesäulen zusätzlich entstehenden Strombedarf decken zu können, muss der Netzanschluss auf einen Mittelspannungsanschluss mit sehr viel höherer Leistung aufgerüstet werden. Dies geschieht mithilfe der Ortsnetzstationen. Sie verbinden die Ladeinfrastruktur der Tankstellen mit dem öffentlichen Stromnetz und bestehen aus je einem hermetisch gekapseltem Transformator, einer gasisolierten Mittelspannungsschaltanlage vom Typ 8DJH sowie einer Sivacon S8 Niederspannungsschaltanlage von SIEMENS.

Durch den Einsatz von kommunikationsfähiger Hardware sowie Internet-of-Things (IoT) Technologie kann sich Aral jederzeit über den Zustand der Ortsnetzstationen informieren. Dadurch wird die blau-weiße Tankstellenmarke die Funktionsbereitschaft ihrer Ultraschnellladesäulen noch besser als heute für Kunden sicherstellen können. Der Einsatz von Sensoren hilft dabei Daten zu generieren, die eine kontinuierliche Überwachung des Gesundheitszustands und des sicheren Betriebs des Equipments gewährleisten. Diese Daten werden dann über Kommunikationsschnittstellen an ein übergeordnetes, cloudbasiertes IoT-System weitergeleitet. Über eine Web-Applikation werden die Daten in sinnvoller Ergänzung zu denen der Schnellladestationen ausgewertet und visualisiert.
„Diese intelligente Ortsnetzstation ermöglicht Aral nicht nur die Einführung von Ultraschnellladetechnologie, sondern sorgt auch für höchste Zuverlässigkeit und eine bessere Netzauslastung innerhalb der bestehenden Infrastruktur“, sagte Stephan May, CEO Distribution Systems bei Siemens Smart Infrastructure. „Die Überwachung der Daten in Echtzeit ermöglicht eine optimale Nutzung der Assets. Die Digitalisierung ist daher eine wichtige Voraussetzung, um ein effizientes Lastmanagement durchzuführen und die Ressource ‚Strom‘ bestmöglich zu nutzen.“

Siemens-Ortsnetzstation Grid Connect wird mit Kran montiert - Foto: Aral AG
Siemens-Ortsnetzstation Grid Connect wird mit Kran montiert – Foto: Aral AG

Über den Marktführer Aral

Mit rund 2.400 Tankstellen ist Aral die Nr. 1 in Deutschland, dem wichtigsten europäischen Tankstellenmarkt. Der Qualitätsanbieter von Kraft- und Schmierstoffen hat seit 1898 seinen Sitz in Bochum und erfand 1924 den ersten Super-Kraftstoff der Welt, zusammengesetzt aus Aromaten und Aliphaten – daher auch der Firmenname „Aral“. Seit 2002 ist Aral die Tankstellenmarke der bp in Deutschland. Immer mehr Stationen werden mit REWE To Go-Shops ausgestattet und bieten den Kunden ein großes und hochwertiges Angebot an frischen Snacks und warmen Speisen.

Weitere Informationen:

www.aral.de | www.siemens.com