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City-Sharing-Ökonomie: Weihnachtsbeleuchtung in Zeiten der Digitalisierung

Tauentzien: Weihnachtsbeleuchtung

Von Michael Springer

Die alljährliche Frage nach der Finanzierung der Weihnachtsbeleuchtung drängt erneut: das Land Berlin spart bei den Zuschüssen. Und eine neue Finanzierungslösung muss gefunden werden.

Wirtschaftssenator Stephan Schwarz hat sich klar geäußert: „Wir können doch niemandem ernsthaft vermitteln, dass wir Hunderttausende Euro an Steuergeld für Weihnachtslichter ausgeben, während alle zum Sparen aufgerufen sind und wir Entlastungspakete für Menschen und Unternehmen schnüren“, teilte er am 13.9.2022 öffentlich mit. Schwarz: „Das passt schlicht nicht zusammen.“

Die Weihnachtsbeleuchtung des Kurfürstendamms und der Tauentzienstraße sowie der Straße „Unter den Linden“ ist für die Berlinerinnen und Berliner, ihre Gäste und Städtetouristen eine beliebte Attraktion und ein wirtschaftlich bedeutender Faktor für die Tourismuswirtschaft und den Einzelhandel in Berlin.

Unverzichtbar – und auch kulturell unverzichtbar!

Geschäftsleute und Anlieger wollen nun wieder traditionelle Wege gehen, und Sponsoren suchen und Spenden sammeln, statt „zukunftsweisende digitale Standortpolitik“ zu entwickeln.
Die AG City schrieb etwa: „Wir würden es sehr bedauerlich finden, wenn der Ku’damm in der kommenden Weihnachtszeit dunkel bleibt.“ Die Menschen bräuchten gerade in der besinnlichen Zeit Hoffnung und Zuversicht. Gebeten wurde um finanzielle Unterstützung, „damit der Kurfürstendamm auch in diesem Jahr wieder zu einem funkelnden Weihnachtswintermärchen wird.“ — Die umsatzstarke Tauentzienstraße wird dabei ausgelassen, obwohl sich auch hier Flagship-Stores und Brand-Stores großer Handelskonzerne mit Omnichannel-Vertriebswegen, digitalen Marktplätzen und eCommerce-Apps befinden.

Was passt in der SmartCity besser zusammen?

Wie wäre es, wenn in Berlin neue Wege beschritten werden, wenn eine geregelte, faire und nachhaltige „SmartCity-Lösung“ entwickelt wird, die auch weltweit ein Vorbild schafft?

Eine faire und gerechte City-Sharing-Ökonomie für die Weihnachtsbeleuchtung sollte auch die digitalen eCommerce-Plattformen in die Pflicht nehmen, die mit vielen Aktivitäten dem stationären Handel massive Konkurrenz machen.

Wie wäre es, wenn die Beleuchtungskosten während der Ladenöffnungszeiten vom stationären Handel getragen werden, und während der Abend- und Nachtzeiten von den absatzstärksten Online-Händlern?

Müssen auch Datenkonzerne wie Alphabet (Google), AliBaba, Amazon. Apple, Bytedance (TikTok) und , Meta (Facebook, Instagram, Whatsapp) in Zeiten der Digitalisierung einen Beitrag leisten?

„Bright Christmas — statt düstere BlackFriday-Kampagnen?“

Könnte die Weihnachtsbeleuchtung vielleicht auch als „Sharing-Ökonomie“ und als kreatives „Brand-Marketing in laufende Werbekampagnen und Werbebudgets eingebaut werden? — Tausende kreative Ideen mit eindrucksvoller Beleuchtung könnten in Szene gesetzt werden, ohne teure Filmsets und Kulissen bauen zu müssen! — Und hunderttausende Menschen könnten mit ihren Smartphones aktiv mitwirken!


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